Stockfotografie

Schon seit einiger Zeit bin ich bei mehreren Stockplattformen angemeldet. Dazu zählen fotolia, photocase und istockphoto. Bei fotolia und istockphoto bin ich mittlerweile seit etwa 10 Jahren dabei. Wie die Zeit vergeht! Bei photocase habe ich mich vor etwa 3 oder 4 Jahren angemeldet. Mein Nutzungsverhalten der Plattformen ist sehr unterschiedlich und schlägt sich natürlich in den Verkäufen nieder. 

Bei fotolia bin ich noch am aktivsten. Dort habe ich momentan 146 Dateien online. Das ist für einen Fotografen der sein Standbein in der Stockfotografie hat natürlich sehr mager. Gut, dass es für mich nur ein kleines Zubrot und eher Hobby ist. Große Sprünge habe ich bisher nicht gemacht, aber doch ab und an mal einen kleinen Obolus auszahlen lassen können.

Bei istockphoto habe ich bisher kein einziges Bild hochgeladen. Das lag vor allem an der Oberfläche der Seite, den Nutzungsrechten und der exklusiv-Vereinbarung bei fotolia.

Bei photocase habe ich nur eine Handvoll Bilder veröffentlicht, da diese sehr spezielle Looks suchen und man hier mit den klassischen Urlaubsbildern nicht weiterkommt. Irgendwann ist die Nutzung hier dann auch eingeschlafen, weil ich mich eher um andere Dinge gekümmert habe.

Nun habe ich mir, sozusagen als Vorsatz fürs neue Jahr, aber vorgenommen wieder etwas mehr Zeit in die Stockfotografie zu investieren. Das Hauptproblem bestand für mich bisher darin wieviel Zeit es kostet die Bilder zu verschlagworten und hochzuladen. In den letzten Jahren hat fotolia immerhin schon einen Schritt nach vorn gemacht, was das Interface der Seite betrifft. Anfangs musste man noch alle Bilder einzeln verschlagworten, mittlerweile kann man die Keywords kopieren und schneller uploaden.

Trotzdem ist es eine zeitraubende Angelegenheit und lohnt meist den Aufwand nicht. Deshalb wollte ich mich nun etwas breiter aufstellen und meinen Workflow optimieren.

Seit neustem findet man meine Bilder nun auch auf shutterstock.com und 123rf.com. Warum ich mir nun noch mehr Arbeit aufbürde, wo ich doch sowieso keine guten Ergebnisse hatte? Weil die breitere Distribution der Werke eine größere Käuferschicht erreicht und mein neuer Workflow - hoffentlich - erreicht, dass es keinen Unterschied macht, ob ich eine Agentur oder zehn benutze. Außerdem sieht es so aus, als ob über diese Agenturen (abgesehen von Photocase) 80% der Verkäufe abgewickelt werden und die kleinen Agenturen darum kaum die Arbeit wert sind.

Der Trick liegt meines Erachtens nach darin möglichst viele Schritte zu automatisieren und so habe ich mich entschieden vorerst etwas Geld in eine Software zu investieren, welche mir erlaubt mehrere Bilder mit Keywords zu versehen und gleichzeitig an alle Agenturen zu versenden die ich nutze. Stocksubmitter.com ist eine Option, welche sehr populär ist. Auch ich habe sie etwas angesehen und getestet, aber leider hatte Stocksubmitter weniger Agenturoptionen und war mir vom Interface einfach zu unübersichtlich. Kurzerhand habe ich mich deshalb für picWorkflow.com entschieden. Ein Tool, welches von einem Fotografen entwickelt wurde und alle Funktionen bietet die ich benötige ohne mich mit zusätzlichen Zusätzen zu bombardieren. 

Der Clou an der Sache ist zudem, dass picWorkflow ein Lightroom-Plugin anbietet, so dass ich direkt in Lightroom, meiner bevorzugten Bildbearbeitungssoftware, alle Bilder bearbeiten, beschreiben und distribuieren kann. Dadurch erhoffe ich mir einen erheblichen Vorteil zu meiner bisherigen Arbeitsweise. Wie sich das ganze in Zukunft entwicklen wird, will ich gerne hier festhalten und darüber informieren. Nächstes mal erkläre ich dann im Detail wie ich Lightroom und picWorkflow nutze, warum ich ausgerechnet bei den genannten Agenturen angemeldet bin, welche Vor- und Nachteile mir aufgefallen sind, was die Kosten sind und natürlich welche Einnahmen ich generiert habe. 

Einen kleinen Nachteil habe ich allerdings bereits entdeckt. Das liegt aber weniger an picWorkflow, als an der Agentur. Photocase.com bietet nämlich leider keinen ftp-upload an, so dass ich den Workflow hier noch etwas optimieren muss, oder aber auf photocase verzichten werde. Denn auf Dauer werde ich kaum manuell meine Bilder hochladen. Ein Umweg wäre, die Dropbox-upload-funktion von photocase zu nutzen und mir einen eigenen ftp zu basteln. Das macht aber leider nicht besonders viel Sinn, da ich sowieso meine eigene Bandbreite für den upload nutze. Eventuell ist das ganze aber auch nicht so wichtig, da durch den besonderen Content der Agentur wahrscheinlich sowieso weniger Bilder ihren Weg dorthin finden werden als bei den anderen Agenturen.

Welche Tools und Agenturen nutzt ihr so?

Update

Da ich momentan in Kanada bin passiert auf meinem Blog herzlich wenig, aber Ihr könnt in der neuen Kategorie "Travel" in Bildern stöbern die ich immer wieder erweitern werde.

Außerdem befindet sich nun ein Link zu meinem Instagram-Profil auf der Seite.

Lookbook Inkni Design

Ab heute findet sich unter der Kategorie "Fashion" ein Einblick in das Lookbook des INKNI Design-Ateliers, das ich bereits im Januar auf der Amsterdamer Fashion-Week begleiten durfte.

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